
Meine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Fotografie, digitaler Bildgestaltung, Collage, Objekt und Installation.
Ausgangspunkt meiner Arbeiten sind Fragen des Menschseins, der Wahrnehmung und unserer Beziehung zu den Dingen, Räumen und Lebewesen, die uns umgeben.
Mich interessiert, wie sich unsere äußere und innere Welt gegenseitig formen:
Was prägt uns?
Was übernehmen wir, ohne es zu hinterfragen?
Wo liegen die Grenzen zwischen uns und unserer Umgebung?
Und was geschieht mit unserer Wahrnehmung, wenn wir uns von dem entfernen, was unmittelbar erfahrbar ist?
Dabei verbinde ich Beobachtung, persönliche Reflexion und eine intuitive, experimentelle Arbeitsweise.
Material und Medium entwickeln sich aus der jeweiligen Fragestellung. Schönheit, Fragilität, Erinnerung, Natur, Konsum und die Spannung zwischen Materiellem und Immateriellem kehren in unterschiedlichen Formen wieder.
Meine Arbeiten verstehen sich weniger als Antworten denn als Einladungen zur Wahrnehmung.
Sie schaffen Situationen, in denen Vertrautes für einen Moment fremd, sichtbar oder neu erfahrbar werden kann.